Weihnachten 2020 im „Corona-Zeitalter“– ein Blick zurück im Dank

Das ‚Hochfest der Geburt unseres Herrn‘ in diesem Jahr mit seinen gegebenen Einschränkungen würdig und angemessen zu feiern, stellte für alle Verantwortlichen und Mitwirkenden eine ganz besondere Herausforderung dar. Die Vorbereitungen zu den verschiedenen liturgischen Feiern und Aktionen waren mühsamer und kräfte- bzw. nervenzehrender als sonst. Umso mehr durfte man staunen über die große Kreativität der einzelnen Ehrenamtlichen bei der Findung von Ersatz- bzw. Notlösungen. Hier wurde wirklich Großartiges geleistet und wir dürfen sagen: Die Frohe Weihnachtsbotschaft kam durch unser vereintes Bemühen – trotz mancher Hindernisse - bei vielen Menschen an.

Zunächst sei allen Frauen und Männern, Kindern und Jugendlichen in den fünf Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit gedankt für die vielfältigen Vorbereitungen (z.B. Weihnachtsschmuck und Krippenaufbau) und aktive Mitgestaltung der weihnachtlichen Gottesdienste (in Wort, Gesang und Instrumentalmusik).

Besonders erwähnt seien in diesem Jahr die Verantwortlichen für die Krippenspiele, die sich im Vorfeld viele Gedanken machten und dann zum Teil recht kurzfristig (weil das Krippenspiel ganz ausfallen musste) sehr ansprechende Ersatzlösungen für die Kinder und Familien fanden. Bravo!

Ebenso mit einem besonderen Dank müssen die Verantwortlichen der Sternsinger-Aktion bedacht werden. Weil die Besuche „von Haus zu Haus“  kurzfristig verboten wurden, wurden mit viel Fleiß Kuverts vorbereitet und verteilt, die einen Segensspruch-Aufkleber, ein Spendentütchen bzw. Überweisungsträger und (in Wolfegg) sogar Weihrauch und Kreide enthielten. Auf diese Weise konnte wenigstens ein Teil des sonst üblichen Spendenaufkommens für die bedürftigen Kinder und Jugendlichen in aller Welt aufgefangen werden.

Auch den Ehrenamtlichen, welche seit vielen Wochen den „Willkommensdienst“ (Ordner-Dienst) an unseren Kirchenportalen leisten, den Pfarramtssekretärinnen und weiteren Ehrenamtlichen, die die Gottesdienst-Anmeldungen managen und den spontanen Gesangsgruppen, die von der Empore aus unsere Gottesdienste mitgestalten, sei ein ganz herzliches „Vergelt’s Gott!“ gesagt.

                                       Pfarrer Klaus Stegmaier