Wallfahrt unserer Seelsorgeeinheit zum Hl. Bruder Klaus

01.-03. Sept. 2017, Wallfahrt unserer Seelsorgeeinheit zum Hl. Bruder Klaus, anlässlich seines 600-jährigen Geburtstags, nach Flüeli,

 

17 Personen aus unserer Seelsorgeeinheit haben sich am Freitagnachmittag auf den Weg gemacht zum großen Mystiker, Einsiedler, Friedensstifter und Visionär, Bruder Klaus. Mit 2 Bürgerbussen ging unsere Fahrt über Österreich, direkt nach Engelberg, wo wir im St. Josefshaus der Franziskanerinnen freundlich empfangen und für die kommenden 2 Nächte einquartiert wurden. Nach dem Abendessen erhielten wir im nahegelegenen Kloster der Benediktinermönche von Pater Andri eine begeisternde Kloster- und Kirchenführung.

Am Samstagmorgen sind wir gut gestärkt und voller Erwartung nach Flüeli aufgebrochen. Dank glücklicher Umstände durften wir in der Kirche, unten in der Ranft, einem Ort der Stille und des Gebets, um 10.00 Uhr eine heilige Messe mitfeiern. Vor der Einsiedelei von Bruder Klaus, erhielten wir anschließend von Frau Zürn einen Impuls zum sogen.“Rad-Bild“, mit dem Bruder Klaus sehr viel meditiert hat. Wieder oben in Flüeli, durften wir im ehemaligen Wohnhaus von Bruder Klaus so einiges über ihn und sein Leben mit seiner geliebten Frau Dorothee und ihren gemeinsamen 10 Kindern erfahren. Auch über sein langes, inniges Ringen mit sich und seinem Weg zu Gott, konnten wir etwas hören. Draußen war es recht frisch, doch Dank Petrus hatten wir keinen Regen, so dass wir auf dem sogenannten „Visionenweg“ bis nach Sachseln hinunter laufen konnten. Bei den Visionen-Denkmälern erhielten wir von Frau Zürn die jeweilige Bedeutung mit anschließender kurzen Stille. Unten in Sachseln angekommen, versammelten wir uns in der sogen. Grabkapelle von Bruder Klaus um eine Andacht zu halten über seine „Brunnenvision“, bei deren Abschluss wir einzeln mit einer „Bruder-Klaus-Reliquie“ gesegnet wurden. Dies war für uns alle ein berührender Moment. Nach dem Abendessen in Sachseln, freuten wir uns schon auf das „Visionengedenkspiel – Vo innä uisä“. Es besingt Bruder Klausens Suche nach einem „einig Wesen“, nach einem Leben aus der Mitte heraus und zur Mitte hin. Anläßlich des 600-jährigen Jubiläums wurde dieses Gedenkspiel in einer eigens dafür errichteten großen „Holzhütte“, mitten auf einer großen Wiese, von Damen und Herren aus der lokalen Theaterszene von Obwalden aufgeführt. Sehr, sehr beeindruckend!

Am Sonntag, nach dem Besuch des Konventamtes der Benediktinermönche im Kloster Engelberg, sind wir aufgebrochen zum Kloster Einsiedeln. Um 14.00 Uhr empfing uns hier ein junger Novize, der uns durch die Klosteranlage und hier ganz speziell, in die Klosterbibliothek führte. Seine Begeisterung für die alten Bücher war direkt ansteckend. Danach hatten wir freie Zeit für den Besuch der Klosterkirche und der dort hoch verehrten Gnadenmutter. Gegen 17.00 Uhr hat unsere Heimreise begonnen. Anders wie am Freitag, wo es kräftig geregnet hat, hat uns Petrus heute mit Sonnenschein belohnt, so konnten wir die wunderschöne Schweizer Landschaft genießen.

Erfüllt und wohlbehalten wieder in unseren Gemeinden angekommen, blieb uns nur noch ein herzliches Dankeschön an die Organisatorin Frau Beatrix Zürn, sowie an unsere beiden souveränen Fahrer Paul Jung und Petra Renz.