Hochfest Christi Himmelfahrt im neuen Gewand

Mit der Gestaltung des diesjährigen Hochfestes Christi Himmelfahrt (Donnerstag 30. Mai) sollen neue Wege in unserer Seelsorgeeinheit beschritten werden. Diese Neugestaltung ist in den vergangenen Monaten im Gemeinsamen Ausschuss der SE und in den fünf Kirchengemeinden herangereift. Die Verabschiedung von den bisherigen Flurprozessionen und den Gottesdienstorten (Wiese bei Schlegelsberg und Hofstelle Herrmann in Furt) geschieht keineswegs leichtfertig, sondern schweren Herzens und ist letztlich der zunehmenden Priesterknappheit und der nötigen weiteren Zusammenführung der Seelsorgeeinheit geschuldet.

Erstmals gibt es dieses Jahr einen zentralen Gottesdienst für die Gläubigen unserer fünf Gemeinden: Auf dem Platz vor dem „Haus für Bürger und Gäste“ in Alttann. Dort beginnt das Hochamt um 10.15 Uhr. Es wird musikalisch mitgestaltet vom Musikverein Rötenbach und den vereinigten Kirchenchören von Wolfegg und Rötenbach. Ministranten aus allen Gemeinden und liturgische Dienste wirken mit. Sitzgelegenheiten (Bierbänke) werden wie bisher bereitgestellt. Die Gläubigen sollten unbedingt ihr persönliches Gotteslob mitbringen!

Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zum geselligen Beisammensein bei Saitenwürstle mit Brot und Getränken eingeladen.

Bei Regenwetter bietet der neue Gottesdienstort eine schnelle und unkomplizierte Lösung: Das Hochamt findet zur gleichen Zeit (10.15 Uhr) im Saal des Hauses für Bürger und Gäste statt, ebenso das gesellige Miteinander.

Natürlich soll es auch weiterhin die beliebten Flurprozessionen für die Gläubigen, die gut zu Fuß sind, geben. Sie starten um 9.00 Uhr und bewegen sich sternförmig auf Alttann zu. Jede Ortsgruppe wird von einem Vorbeter angeführt.

Geplant ist, dass sich die Rötenbacher und Wolfegger Gläubigen am Säulenhaus in Wolfegg treffen und dann die Schlossmauer entlang nach Wassers hinabziehen, von dort in Richtung Höll und schließlich hoch nach Alttann.

Die Bergatreuter Prozessionsteilnehmer treffen sich beim Haus der Fam. Nonnenmacher in Giras und ziehen dann nach Alttann.

Die Schwestern und Brüder aus Molpertshaus treffen sich am Zugangssträßchen zum Förderband und ziehen über Gaishaus nach Alttann.

Der Gottesdienst beginnt erst, wenn alle Prozessionsteilnehmer eingetroffen sind.  Das Haus für Bürger und Gäste bietet außerdem den Vorteil, dass WC’s für die Mitfeiernden vorhanden sind.

Diese neue Form der Gestaltung des Christi Himmelfahrts-Tages ist für uns alle noch ein wenig ungewohnt, doch bietet sie Vorteile und sogar Verbesserungen, damit wir in der einmütigen Gemeinschaft mit allen Brüdern und Schwestern die Himmelfahrt unseres Herrn feiern und danach auch das Gesellige pflegen können.

Ich möchte Sie – auch im Namen der gewählten Vorsitzenden unserer fünf Kirchengemeinden – bitten, mutig diesen neuen Weg mitzugehen.

 

Pfarrer Klaus Stegmaier