Firmlinge beim Arbeitseinsatz in Temesvar, Rumänien

Unsere Gruppe startete am Samstag, 13.8.2019 um 4.00 Uhr. Obwohl wir erst 16 Stunden später in Temesvar ankamen, war die Laune bestens.
Am Sonntag bereicherten wir die Hl. Messe mit unserer Musikgruppe, mit Liedern und Texten. Danach beteten wir am Grab von Pater Berno . Nachmittags zeigte uns Pater Martin die Stadt, einige besuchten ein Kirchenkonzert.
Montag. Im Revolutionsmuseum erfuhren wir sehr viel über die Rumänische Revolution im Dez. 1989. Dieser Besuch hat uns alle sehr bewegt.
Nachmittags ging es an unsere Baustelle. Im Kloster mussten wir Gitter abschleifen und grün streichen.
Dienstag. Vormittags war wieder Arbeit angesagt. Nachmittags wurden wir durch die Jugendfarm in Bacova geführt. Anschließend besuchten wir die beiden Altersheime und die Kindertagesstätte. Dort gab uns ein Mädchen noch ein kleines Klavierkonzert.
Die Firmlinge waren sehr beeindruckt und fragten sich, wie Pater Berno diese Projekte ins Leben rufen konnte. Abends liefen wir mit Pater Martin zum Nachtasyl, wieder starke Eindrücke, die wir sicher nicht vergessen werden.
Mittwoch. Vormittags befreiten wir das Straßenkindergrab von Unkraut und setzten neue Pflanzen. Danach erfrischten wir uns auf einem typisch rumänischen Markt mit kalten Getränken. Nachmittags fuhren wir aufs Land, dort waren wir bei Doina zum Eis essen eingeladen. Abends wurden wir von den Franziskanern, die ebenfalls im Kloster untergebracht waren, zu rumänischen Tänzen im Klosterhof eingeladen. Es war eine wunderbare Art der Völkerverständigung.
Donnerstag. Die Arbeit rief uns nochmals, einige Gitter waren schon fertig und eine Tür mit einer Aufschrift der Firmlinge bemalt. Abends waren wir von der rumänischen Kirchengemeinde u. Pater Pisti zum Grillen eingeladen. In der Kapelle beteten wir unser Abendlob. Dann wurde zusammen mit den Rumänen bis zum Umfallen Fußball, Volleyball und Tischtennis gespielt. Verwöhnt wurden wir mit Fleisch vom Grill und leckeren Salaten. Gastfreundschaft, sie könnte nicht besser sein.
Freitag. Pater Martin fuhr mit uns nach Maria Radna, der bedeutendste Marienwallfahrtsort in Rumänien. Bei 30 Grad ging es den Berg hoch, danach stärkten wir uns mit einem leckeren Essen im Franziskanerkloster. P. Martin ging mit uns zu einem Kreuzweg und wir lauschten, mucksmäuschenstill, den berührenden Worten von P. Martin. Anschließend trafen wir uns in der Wallfahrtskirche. Dort saßen wir um den Altar und feierten mit P. Martin die Hl. Messe. Unsere Bläsergruppe Chiara, Milena und Erhard und Selina und Marianne an der Gitarre haben uns musikalisch begleitet.
Leider war es schon unser letzter Abend. Die etwas verwilderten Zimmer wurden entrümpelt und einige äußerten den Wunsch, noch länger zu bleiben.
Samstag, Heimfahrt bei 35 Grad; nach 15 Stunden Gott sei Dank gut in Wolfegg gelandet.
Noch eine kleine Anmerkung:
Jeder Morgen begann nach dem Frühstück mit einem geistlichen Impuls.
Rozy, die Köchin im Kloster verwöhnte uns mit leckerem rumänischem Essen.
Abends war die Dachterasse Treffpunkt für ein gemütliches Beisammensein.
Wir Begleiter möchten uns bei allen bedanken, die dabei waren. Pater Martin hat zu euch gesagt:
Ich bin stolz auf Euch. Da können wir uns nur anschließen. Die Eindrücke und das gute Miteinander kann euch niemand mehr nehmen. Es war eine gesegnete Woche. Wir haben gespürt, Pater Berno war auch dabei.
Ein herzliches Dankeschön, an alle, die uns diese Fahrt ermöglicht haben:
Der Gemeinde Wolfegg und der Pater-Berno-Stiftung für die Bereitstellung der Fahrzeuge
Der St. Elisabeth Stiftung und der Kirchengemeinde Wolfegg für die finanzielle Unterstützung.
Ein besonderes Vergelt´s Gott an alle, die uns spürbar im Gebet begleitet haben.